Vom Regen in die Traufe

“Der Ursprung des Leids – Der Arbeitsunfall 2019 bei BASF in Spanien”

 

  • Nicht alles begann im März 2022.
  • Der eigentliche Ursprung dieses gesamten Leidenswegs liegt im Jahr 2019.

Zu diesem Zeitpunkt lebte und arbeitete ich in Cambrils, rund 60 Kilometer südlich von Barcelona, und war im Rahmen meiner Tätigkeit als Kraftverkehrsmeister bei der Firma BASF zum Entladen eingesetzt.

  • Mein Name ist Jakob Diener, ich bin freiberuflicher Redakteur, Journalist und betroffene Person.

Bei einem Arbeitsvorgang kam es zu einem folgenschweren Unfall:

  • Beim Entladen von Fässern mit Salzsäure schlug ein Fass auf dem Boden auf, platzte und verätzte mir beide Schienbeine schwer.
  • Die Verletzungen waren tief, extrem schmerzhaft und hinterließen dauerhafte Schäden.

Obwohl ich ordnungsgemäß versichert war und meine Beiträge gezahlt hatte, wurde mir im Nachgang der Versicherungsschutz verweigert.

  • Zuständig wäre die Berufsgenossenschaft Verkehr gewesen, doch sie erkannte die Versicherungspflicht im Ausland nicht an.
  • Dieser bürokratische Akt entzog mir jede Absicherung und zwang mich letztlich dazu, Spanien zu verlassen.
  • Die gesundheitlichen Folgen dieses Arbeitsunfalls begleiteten mich von diesem Moment an täglich und bildeten die Grundlage für alle weiteren medizinischen Eskalationen.

“Rückkehr nach Deutschland – Leben zwischen Schmerzen und Hoffnung”

  • Nach meiner Rückkehr nach Deutschland lebte ich zunächst in einer kleinen Wohnung in Heinsberg Breberen bei der Heinrichs-Gruppe.

  • Mein Gesundheitszustand verschlechterte sich schleichend, die Beine blieben schwer geschädigt, und die Belastung für Herz und Kreislauf nahm stetig zu.
  • Nach einiger Zeit habe ich mir eine Wohnung in Heinsberg-Heilder gesucht.

In dieser Zeit hatte ich eine Freundin in Sittard.

  • Für sie war der Weg mit dem Auto kurz, für mich jedoch körperlich stark eingeschränkt und auf einen Senioren-Scooter angewiesen, bedeutete derselbe Weg eine beschwerliche Fahrt von fast 50 Minuten.
  • Dennoch versuchte ich, mir ein Stück Normalität zu bewahren.

“Der Zusammenbruch – Zwischen Leben und Tod in Heinsberg”

  • Anfang März 2022 kam es schließlich zum Zusammenbruch.
  • Meine Freundin fand mich leblos in meiner Wohnung und alarmierte sofort den Rettungsdienst.
  • Ohne ihr schnelles Handeln würde ich heute nicht mehr leben.

Am 22.03.2022 wurde ich in die Uniklinik RWTH Aachen, Pauwelsstraße 30, 52074 Aachen eingeliefert – schwer gezeichnet, körperlich am Ende und medizinisch hochgradig behandlungsbedürftig.

“Die Uniklinik RWTH Aachen – Medizinische Entmündigung statt Versorgung”

  • Trotz meiner Vorgeschichte wurde ich nicht auf eine Fachstation für Herzkranke verlegt, sondern ohne nachvollziehbare medizinische Begründung auf eine Corona-Station gelegt.

Dort versuchte man sogar, mich gegen meinen erklärten Willen zu impfen.

  • Eine individuelle Betrachtung meiner Situation fand nicht statt.
  • Ich war kein Patient, sondern ein Aktenzeichen.

Das Case Management der Uniklinik, das eigentlich dafür zuständig ist, komplexe Krankheitsverläufe sinnvoll zu koordinieren und eine realistische Anschlussversorgung zu organisieren, versagte vollständig.

  • Statt mich fachlich fundiert weiterzuleiten, wurde eine Verlegung vorbereitet, deren Folgen verheerend sein sollten.
  • Ich war vom 22.03.2022 bis zum 16.08.2022 Dauergast dieser Klinik – ohne echte Perspektive.

“Jülich-Hambach – Pflege wie aus einer anderen Epoche”

  • Am 16.08.2022 wurde ich nach Jülich-Hambach verlegt.
  • Bereits nach kurzer Zeit wurde deutlich, dass dort Zustände herrschten, die man kaum für möglich hält.
  • Ich erlebte live, wie Pflegepersonal von einer Führungskraft, Frau Hackenberg-Werner, auf übelste Weise beleidigt wurde.

Worte wie Hure, Bordsteinschwalbe und Schlampe fielen offen und laut.

  • Diese Art des Umgangs war kein Einzelfall, sondern Teil des Alltags.

Im Haus Laetitia Waldeck wurde meine Krankenkassenkarte missbraucht, abgelaufene Medikamente wurden ausgegeben, und die Pflege war durchweg mangelhaft.

  • Ich sah mich gezwungen, ein detailliertes Tagebuch zu führen, um überhaupt eine Dokumentation zu haben.
  • In Zusammenarbeit mit der Heimleitung des Kreises Düren wurde das Haus schließlich geschlossen und zwangsgeräumt.
  • Ich lebte dort bis zum 31.07.2023.

“Die Räumung – Polizeibesuch am frühen Morgen”

  • Am Morgen des 31.07.2023, kurz nach sieben Uhr, wurde ich von zwei Pflegerinnen geweckt, begleitet von einer Polizistin und einem Polizisten.
  • Man teilte mir nüchtern mit, dass das Objekt geräumt werde und wir noch am selben Tag verlegt würden.

Damit begann das nächste Kapitel:

  • Die Zwangsverlegung nach Nideggen in der Eifel.

Mein damaliger Betreuer Axel Lüdtke, Oberbrucher Straße 73, 52525 Heinsberg, schloss in meinem Namen den Heimvertrag mit der Seniorenheime Schuch GmbH & Co. KG.

  • Mein gesamtes Eigentum wurde durch das THW verpackt und abtransportiert – jedoch ohne vollständige Inventarliste.
  • Zum Glück weiß ich natürlich genau, was ich habe.
  • Ein Fehler, der sich später bitter rächen sollte.

“Ankunft in Nideggen – Pflege als Glückssache”

  • In Nideggen wurde ich mit einem weiteren Bewohner in ein Zimmer gelegt.
  • Pflege bedeutet eigentlich Unterstützung bei Körperhygiene, Mobilität, Ernährung und medizinischer Versorgung.

In den ersten Tagen wirkte alles oberflächlich geordnet.

  • Am zweiten Tag stellte sich mir eine Frau als Frau Schuch vor.

Sie war entsetzt über den Zustand meiner Wunden und über die Matratze meines Pflegebettes, welches mein privates Eigentum ist.

Sie maß diese aus und versprach umgehend Ersatz.

Auf diese Matratze warte ich bis heute.

“Medizinisches Chaos – Wenn Inkompetenz gefährlich wird”

  • Kurz darauf lernte ich die zuständige Hausärztin Dr. Wiederkehr kennen.
  • Trotz meiner Vorgeschichte und der klaren Vorgaben der Uniklinik stellte sie meine komplette Medikation in Frage und änderte sie eigenmächtig.

Eine dringend notwendige Magenverkleinerung lehnte sie ab und erklärte mir, man müsse sich erst kennenlernen – über Monate hinweg.

  • Ich beendete dieses Gespräch konsequent.
  • Ab diesem Moment eskalierte die Situation spürbar.

“Externe Hilfe – Endlich wieder Medizin mit Verstand”

  • Ich suchte mir eigenständig eine neue Hausärztin und fand Unterstützung im MVZ Hürtgenwald bei Dr. med. Simona Cobanova.

Auch wenn ich sie nie persönlich treffen durfte, verdanke ich ihr enorm viel.

  • Sie stellte meine Medikation wieder korrekt ein und ermöglichte mir eine Behandlung im Adipositas Zentrum-Vest der Knappschaft Kliniken Recklinghausen.

  • Dort wurde festgestellt, dass ich nicht nur zwei schwere Herzinfarkte erlitten hatte, sondern auch an einer Niereninsuffizienz litt – einer fortschreitenden Einschränkung der Nierenfunktion mit potenziell lebensbedrohlichen Folgen.
  • Bereits am zweiten Tag erhielt ich eine bariatrische Operation.

“Rückkehr nach Nideggen – Ernährung als Stolperfalle”

  • Nach meiner Rückkehr legte ich alle Unterlagen vor, inklusive klarer Ernährungsvorgaben.
  • Anfangs wurde tatsächlich vernünftig gekocht, und ich begann abzunehmen.

Doch dieser Fortschritt wurde schleichend zunichtegemacht.

  • Die Küche der Seniorenheime Schuch GmbH kocht für mehrere Häuser gleichzeitig.
  • Individualisierte, medizinisch notwendige Ernährung blieb auf der Strecke.

“Eigentum – Verlust, Verwahrlosung und Schweigen”

  • Fotos von Umzugsunternehmen zeigten mein Eigentum verdreckt, ungeschützt und beschädigt.
  • Instrumente, EDV-Technik und persönliche Gegenstände lagen offen herum.
  • Ein High-End-Gamer-PC ist verschwunden, ebenso Teile meiner Musikanlagen, darunter Marshall-Equipment, ein Yamaha Soundboard SB-200 und weiteres Material.

Ein fast 40 Jahre alter Fender-Verstärker der Witterung ausgesetzt.

  • Ein Monitor oder Fernseher weist einen deutlichen Riss auf.

Wer mich kennt, weiß, wie sorgsam ich mit meinem Eigentum umgehe.

  • Dieser Umgang ist ein Schlag ins Herz.

“Spannbettlaken – Hygiene Versagen, Gesundheitsgefahr und offener Schaden”

  • Seit August 2025 verschwinden regelmäßig von mir privat gekaufte Spannbettlaken, obwohl sämtliche Kaufbelege vorliegen.

Bereits zuvor wurden zwei graue Spannbettlaken durch Aushilfskräfte der Zeitarbeitsfirma Markus und Heike verschlampt.

 

  • Bis heute warte ich auf die Begleichung der offenen Rechnung in Höhe von 59,50 Euro.
  • Der Schaden ist dokumentiert, mehrfach gemeldet – ohne Reaktion.
  • Seit dem Verschwinden weiterer Spannbettlaken, unter anderem eines blauen, wurde kein Ersatz beschafft.

Ich liege seit Monaten in ein und demselben verschmutzten Spannbettlaken, obwohl ich das Bett nicht selbständig verlassen kann.

  • Ein solcher Zustand erhöht nachweislich das Risiko für Hautschäden, Infektionen und Dekubitus.
  • Das ist nicht nur entwürdigend, sondern eine konkrete Gesundheitsgefährdung.

Mein Fazit – Das ist keine Pflege

  • Was ich seit 2019 erlebt habe, ist eine Kette aus Verantwortungslosigkeit, medizinischem Versagen und organisatorischem Chaos.
  • Die Seniorenheime Schuch GmbH & Co. KG steht in diesem Beitrag exemplarisch für ein System, das Verwaltung über Menschlichkeit stellt.

Dieser Text wurde am 23.01.2026 verfasst – nicht aus Wut, sondern weil Schweigen keine Option mehr ist.

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