Die Heinrichs-Gruppe

Der lange Weg zurück.

“Die ganze Wahrheit hinter meinem Absturz und meinem Neubeginn”

  • Spanien 2018–2019.

“Ein Traum, der zum Albtraum wurde!”

  • Mein Name ist Jakob Diener, ich bin freiberuflicher Redakteur, Journalist und Betroffener.

Ende 2018, Anfang 2019 lebte und arbeitete ich in Cambrils, Spanien, genauer gesagt in Katalonien, in der Region um Barcelona.

  • Spanien war für mich damals nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern ein Lebensgefühl.
  • Sonne, Meer, klare Luft und ein Alltag, der trotz aller Herausforderungen irgendwie freier wirkte als in Deutschland.
  • Ich arbeitete körperlich hart, aber ich war zufrieden.

Bis zu diesem Tag, an dem mir bei BASF in Barcelona beide Schienbeine verätzt wurden.

  • Eine Mischung aus technischer Nachlässigkeit, unzureichender Absicherung und einem Arbeitsalltag, der in solchen Großunternehmen oft nach dem Prinzip „Hauptsache es läuft“ funktioniert.

Die Schmerzen waren unerträglich.

  • Die Haut brannte wie flüssiges Metall, meine Beine waren kaum wiederzuerkennen.
  • Ich war wochenlang ans Bett gefesselt, abhängig von Ärzten, die zwar bemüht waren, aber überlastet und unterfinanziert – ein Grundproblem des spanischen Gesundheitssystems.

Und als ob das nicht gereicht hätte, passierte nach einer Phase scheinbarer Besserung der nächste Tiefschlag.

  • Beim Entladen eines Kühlfahrzeugs – wieder im Rahmen meiner Arbeit – brachen mir beide Kniescheiben.

“Das war der endgültige Zusammenbruch!”

  • Ich konnte nicht laufen, nicht sitzen, nicht ohne Hilfe aufstehen.
  • Und als ich versuchte, in Deutschland Unterstützung zu bekommen, erklärte mir die deutsche Berufsgenossenschaft, dass sie im Ausland nicht zuständig sei.
  • Ich war verletzt, arbeitsunfähig, isoliert – und gleichzeitig offiziell niemandes Verantwortung.

“Die Rückkehr nach Deutschland – Abhängigkeit, Misstrauen und der erste Eindruck von Heinsberg”

  • Anfang 2020, kurz vor den ersten globalen Corona-Warnungen, kehrte ich nach Deutschland zurück, in der Hoffnung, hier wenigstens medizinische Klarheit und Stabilität zu bekommen.

In dieser Phase lernte ich Dieter Clermont kennen.

  • Man stellte ihn mir als Betreuer zur Seite, doch vom ersten Moment an spürte ich, dass er weniger für mich als vielmehr für die Heinrichs-Gruppe arbeitete, die meine zukünftige Wohnsituation stellen sollte.

Im März 2020 zog ich in die Wohnung in Heinsberg-Breberen ein.

  • Es war früh im Jahr, die Luft war kalt, und die Pandemie kroch bereits wie ein Schatten durchs Land.
  • Die Wohnung war schön – ein Wohnzimmer mit Küchenzeile, ein großes Schlafzimmer, ein Balkon, ein kleines Bad.

Doch während ich körperlich noch weit von jeder Autonomie entfernt war, begann die seelische Belastung bereits stärker zu werden.

  • Ich brauchte Unterstützung, um in den Rollstuhl zu kommen, und die Abhängigkeit von Menschen, die ihre eigenen Probleme kaum im Griff hatten, war eine tägliche psychische Herausforderung.

“Der Alltag in Breberen – Armut, Alkoholismus und soziale Trümmerlandschaften”

  • Der Mikrokosmos Breberen war ein Ort voller gebrochener Biografien.
  • Dieter und Ute, zwei Menschen, die täglich mit Alkohol gegen ihre eigene Vergangenheit ankämpften.
  • Carmen, deren linker Körper nach einem Schlaganfall wie gelähmt stillstand, während ihr Kopf noch hellwach war.

Diese Menschen existierten zwischen staatlicher Vernachlässigung, medizinischer Unterversorgung und sozialer Kälte – Symptome eines Systems, das Menschen nur noch verwaltet, aber nicht mehr begleitet.

  • Mitten hinein in dieses fragile Gefüge kam ich – verletzt, ausgeliefert, abhängig.
  • Und trotzdem war ich geistig klarer als die meisten um mich herum.
  • Vielleicht war genau das der Grund, warum man versuchte, mich klein zu halten.

“Heike – Eine zarte Freundschaft im Nebel der Demenz”

  • Heike lernte ich wenige Tage nach meinem Einzug kennen.
  • Sie war die Witwe eines guten Freundes aus Heinsberg-Dremmen, an dessen Seite ich früher oft Billard gespielt hatte.
  • Als ich sie wieder sah, erkannte ich sie zuerst kaum wieder.

Die Demenz hatte bereits an ihrem Gedächtnis genagt.

  • Demenz bedeutet, dass das Gehirn sich Schritt für Schritt selbst verliert.
  • Die Gegenwart wird unscharf, Gespräche entgleiten, Ereignisse vermischen sich, und oft bleibt nur ein Gefühl, kein Wissen.

Doch ein Gefühl hatte Heike immer:

  • Wärme. Menschlichkeit. Nähe.

Jeden Morgen kam sie zu mir.

  • Sie ging einkaufen, brachte Brötchen mit, fragte nach meinen Wünschen, und wenn sie unterwegs war, bereitete ich unser Frühstück vor.
  • Es war ein Ritual, das uns beiden Halt gab. Kaffee oder Tee, Rührei oder hartgekochtes Ei, frischer Aufschnitt vom Metzger in Breberen.
  • Eine Stunde Normalität in einem ansonsten chaotischen Alltag!

“Der Kampf um das Internet – Die Kontrolle der Heinrichs-Gruppe!”

  • Ich bin kein Freund des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und erst recht keiner der Deutschen Telekom.
  • Also ließ ich mir Glasfaser legen.
  • Was für jeden normalen Mieter kein Problem wäre, wurde in Breberen zum Staatsakt.

Man wollte mir verbieten, einen separaten Anschluss zu legen.

  • Kontrolle war wichtiger als Selbstbestimmung.

Dieter Clermont kam zu mir und machte mir Vorwürfe, ich solle mich zusammenreißen.

  • Er redete wie ein Mann, der Macht ausüben wollte, obwohl er keinerlei tatsächliche Autorität besaß.
  • Ich grinste ihn an und erklärte ihm, dass ich mich nicht von ihm oder irgendwem bevormunden lasse.
  • In diesem Moment wurde ich zur Zielscheibe.

“Die mysteriösen Abbuchungen – Die Wahrheit hinter den 168 Euro”

  • Monat für Monat verschwanden 168 Euro von meinem Konto.

Ich schrieb E-Mails, erhielt aber immer nur denselben nichtssagenden Satz:

  • „Das ist mit dem Kreis Heinsberg so vereinbart.“
  • Niemand konnte mir erklären, was genau vereinbart war.

Schließlich stellte sich heraus, dass es angeblich für die Reinigung der Wohnräume war.

  • Eine Farce, denn sauber war dort rein gar nichts.
  • Ich putzte selbst.
  • Küche, Schlafzimmer, Wohnzimmer.
  • Dieter und Ute lachten und fragten scherzhaft, ob ich auch bei ihnen putzen könnte – vielleicht als kleines Taschengeld.
  • Dieter, halbblind, tappte oft durch die Räume, und ich warf ihm manchmal aus Spaß den Putzlappen hinterher.

Trotz all der Probleme lachten wir.

  • Manchmal ist Humor der einzige Schutz.

“Der Angriff – Als aus Worten Gewalt wurde!”

  • Die Situation eskalierte im Sommer 2021.
  • Heinrichs Junior bestellte mich in den Gemeinschaftsraum und beschuldigte mich, ich wollte Heike finanziell ausnutzen.
  • Ich fragte ihn, ob er eigentlich noch ganz sauber im Kopf sei.
  • Heike kam freiwillig zu mir.
  • Ich brauchte kein Geld von ihr.

Doch die Wahrheit ist:

  • Man wollte Kontrolle.
  • Man wollte keine Bindungen.
  • Man wollte keine Menschen, die zusammenhalten.

Wenige Tage später lernte ich Heikes Tochter und Sohn kennen.

  • Der Sohn war Anwalt und bat mich ausdrücklich, auf seine Mutter aufzupassen.
  • Die Tochter hingegen war ein skrupelloses Miststück, das hinter dem Geld der Mutter her war, weil ihr Neubau finanziell aus allen Nähten platzte.

Und dann kam der Moment, den ich nie vergessen werde.

  • Nach einem erneuten Gespräch im Gemeinschaftsraum, in dem man versuchte, mich erneut zu diskreditieren, wurde ich von hinten im Rollstuhl so heftig geschubst, dass ich mir das rechte Handgelenk verletzte.
  • Ein Angriff – dokumentiert im Krankenhaus in Heinsberg.

Aber wie so oft:

  • Dokumentiert, ignoriert, abgeheftet.

“Der Auszug – Der Befreiungsschlag”

  • Die Monate bis Ende 2021 wurden immer unerträglicher.
  • Ich suchte eine neue Wohnung und fand sie Anfang 2022 in Heinsberg-Selfkant.

Dort lernte ich meine spätere Hausärztin Frau Dr. Michaela Funken kennen – einen Menschen, der endlich wieder wie ein echter Arzt handelte.

  • Nicht wie ein Verwalter.
  • Nicht wie ein Abwiegler.
  • Sondern jemand, der hinschaut, handelt, erklärt, begleitet.
  • Und genau hier begann der Wiederaufbau.
  • Schritt für Schritt.
  • Tag für Tag.

Mit neuen Daten, neuen Fakten, neuen Erkenntnissen – und mit einem klaren Bewusstsein dafür, wie tief dieses System aus Pflegekonzernen, Betreuern und Behörden in Wahrheit korrupt, desinteressiert und menschenverachtend geworden ist.

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2 Gedanken zu “Die Heinrichs-Gruppe”

  1. Solche Erlebnisse hinterlassen Spuren und die tun später noch weh. Ich glaube, da ist noch nicht das letzte Wort gesprochen.

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