„Wie entstehen Beiträge auf meinen Webseiten?“

  • Immer wieder werde ich gefragt, warum zwischen einzelnen Beiträgen oder umfangreichen Analysen auf meinen Webseiten manchmal mehrere Tage oder auch deutlich mehr Zeit liegen.
  • Die Antwort darauf ist eigentlich ganz einfach.
  • Ein Beitrag entsteht nicht dadurch, dass man sich hinsetzt, ein paar Informationen zusammensucht und anschließend einen Text veröffentlicht.
  • Hinter jedem fertigen Beitrag steht ein redaktioneller Arbeitsprozess.
  • Bei umfangreichen Analysen ist dieser Arbeitsprozess noch wesentlich größer.
  • Dabei muss zwischen journalistischer Arbeit und redaktioneller Arbeit unterschieden werden.

„Beides gehört zusammen, aber beides ist nicht dasselbe“

  • Mein Name ist Jakob Diener, ich bin freiberuflicher Journalist aus Nordrhein-Westfalen in Deutschland.

„Die Idee“

  • Am Anfang steht eine Idee.
  • Diese Idee kann aus einer eigenen Beobachtung entstehen.
  • Sie kann aus einer Nachricht entstehen.
  • Sie kann aus einem Gespräch entstehen.
  • Sie kann aus einer persönlichen Erfahrung entstehen.
  • Sie kann aber auch während der normalen Informationsaufnahme entstehen.
  • Nicht jede Idee wird automatisch zu einem Beitrag.
  • Zunächst muss geprüft werden, ob daraus überhaupt ein sinnvolles Thema für eine meiner Webseiten entstehen kann.

„Die Themenprüfung“

  • Jetzt stellt sich die Frage, was genau untersucht werden soll.
  • Welche Frage soll beantwortet werden?
  • Welche Informationen werden benötigt?
  • Handelt es sich um eine kurze Nachricht, einen normalen Beitrag oder um ein Thema, das eine umfangreiche Analyse benötigt?
  • Diese Entscheidung ist wichtig, denn nicht jedes Thema benötigt denselben Arbeitsaufwand.

„Die Recherche“

  • Erst jetzt beginnt die eigentliche Recherche.
  • Informationen werden gesucht, Quellen werden gefunden und Angaben werden miteinander verglichen.
  • Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell möglichst viel Material zusammenzutragen.
  • Entscheidend ist, welche Informationen tatsächlich relevant sind.

„Die Quellenprüfung“

  • Eine gefundene Information wird nicht automatisch übernommen.
  • Quellen müssen geprüft und Aussagen miteinander verglichen werden.
  • Dabei kann eine Quelle zu einer weiteren Quelle führen.
  • Aus einer zunächst kleinen Information kann dadurch eine umfangreichere Recherche entstehen.

„Die Faktenprüfung“

  • Namen, Zahlen, Daten, Jahreszahlen, Orte, historische Zusammenhänge und andere überprüfbare Angaben werden kontrolliert.
  • Das gilt auch für Bilder, Grafiken und andere Bestandteile eines Beitrages.
  • Journalistische Sorgfalt endet nicht beim geschriebenen Text.

„Die Dokumentation“

  • Die recherchierten Informationen werden geordnet und für die weitere Bearbeitung festgehalten.
  • Dabei wird immer deutlicher, welche Informationen tatsächlich in den späteren Beitrag gehören und welche Informationen für das Thema nicht relevant sind.

„Die Einordnung“

  • Einzelne Fakten ergeben noch keine gute Analyse.
  • Informationen müssen miteinander verbunden und in ihren Zusammenhang eingeordnet werden.
  • Die Frage lautet deshalb nicht nur:
  • Was ist passiert?
  • Sondern auch:
  • Was bedeutet diese Information im Zusammenhang mit dem gesamten Thema?

„Die Gliederung“

  • Erst wenn ausreichend Material vorhanden ist, wird der eigentliche Aufbau des Beitrages entwickelt.
  • Welche Informationen kommen an den Anfang?
  • Welche Informationen gehören zusammen?
  • Welche Themen müssen ausführlicher erklärt werden?
  • Wo sind zusätzliche Erklärungen notwendig?
  • Bei einer umfangreichen Analyse kann dieser Vorgang bereits einen erheblichen Teil der redaktionellen Arbeit ausmachen.

„Neue Informationen können alles verändern“

  • Recherche ist kein gerader Weg.
  • Während der Arbeit können plötzlich neue Informationen auftauchen.
  • Eine neue Quelle kann einen zusätzlichen Aspekt liefern.
  • Eine bisher unbekannte Information kann eine weitere Recherche notwendig machen.
  • Dann geht die Arbeit wieder einen Schritt zurück.
  • Die Gliederung wird angepasst.
  • Die Recherche wird erweitert.
  • Bereits geschriebene Abschnitte werden überprüft.
  • Genau deshalb kann ein Beitrag während seiner Entstehung mehrfach verändert werden.

„Neue Projekte kommen hinzu“

  • Meine Arbeit besteht außerdem nicht aus einem einzigen Projekt.
  • Während ein Beitrag oder eine Analyse bearbeitet wird, entstehen neue Projekte und neue Themen.
  • Aktuell gehören dazu beispielsweise die Arbeiten an Hotels in Europa und anschließend an der Kochseite für Europa.
  • Diese Projekte müssen ebenfalls recherchiert, geplant und redaktionell aufgebaut werden.
  • Dadurch laufen verschiedene Arbeitsprozesse teilweise gleichzeitig.

„Die laufende Informationsaufnahme“

  • Neue Themen entstehen nicht immer am Schreibtisch.
  • Ich informiere mich auch während des normalen Tagesablaufs über aktuelle Entwicklungen.

„Ein wichtiger Informationskanal ist X, das frühere Twitter“

  • Wenn ein neuer Beitrag veröffentlicht wird, teile ich ihn dort.
  • Dabei werden gleichzeitig weitere aktuelle Beiträge und Informationen sichtbar.
  • Diese können politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche, kulturelle oder andere Themen betreffen.
  • Wenn daraus ein relevantes Thema für meine News-Seite entsteht, beginnt ein neuer redaktioneller Arbeitsvorgang.

„Auch das Radio gehört zu meiner laufenden Informationsaufnahme“

  • Über Radio.de läuft bei mir häufig Musik im Hintergrund.
  • Dabei können ebenfalls Nachrichten und andere Informationen auftauchen.
  • Gleichzeitig höre ich Musik aus den 1980er- und 1990er-Jahren, Oldies und aktuelle Musiksendungen.
  • Daraus können wiederum neue Ideen für Themen rund um Musik aus Europa entstehen.
  • Neue Themen entstehen also nicht immer durch eine gezielte Suche.
  • Manche Themen kommen während des normalen Informationsgeschehens ganz einfach dazu.

„Die europäischen News“

  • Auf meinen News-Seiten gelten andere Regeln als bei einer umfangreichen Analyse.
  • Hier geht es nicht darum, aus jeder Nachricht einen großen Beitrag zu machen.
  • Eine Nachricht kann kurz sein.
  • Eine andere Nachricht kann wesentlich umfangreicher sein.
  • Die Länge des fertigen Textes entscheidet dabei nicht über die Qualität der Recherche.
  • Eine kurze Nachricht kann eine intensive Recherche benötigen.
  • Eine umfangreiche Nachricht kann ebenfalls mehrere Quellen und unterschiedliche Informationen benötigen.
  • Entscheidend ist das vorhandene Informationsmaterial und die Bedeutung des jeweiligen Themas.
  • Die News-Seiten werden regelmäßig aktualisiert.
  • Dabei geht es nicht nur um Deutschland.
  • Auch Nachrichten aus Spanien, Portugal, Italien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien und weiteren europäischen Ländern können für meine redaktionelle Arbeit relevant sein.

„Nachrichten und Analysen sind nicht dasselbe“

  • Eine News soll aktuell informieren.
  • Eine Analyse soll ein Thema wesentlich umfassender untersuchen.
  • Bei einer Nachricht steht die schnelle und sorgfältige Aufbereitung relevanter Informationen im Mittelpunkt.
  • Bei einer Analyse kommen zusätzliche Recherche, Hintergründe, Zusammenhänge, Vergleiche, Einordnung und häufig eigene Grafiken hinzu.
  • Eine News wird deshalb nicht künstlich verlängert, nur damit sie größer aussieht.
  • Eine Analyse wird nicht künstlich verkürzt, nur damit sie schneller fertig wird.

„Die Textkonzeption“

  • Nach Recherche und Gliederung beginnt die eigentliche Textkonzeption.
  • Jetzt wird festgelegt, wie die Informationen sprachlich und redaktionell umgesetzt werden.
  • Anschließend wird der Text geschrieben.
  • Damit ist die Arbeit aber noch lange nicht beendet.

„Die Überarbeitung“

  • Ein erster Text ist noch kein fertiger Beitrag.
  • Der Text wird erneut gelesen und überarbeitet.
  • Formulierungen werden geprüft.
  • Wiederholungen werden entfernt.
  • Fehlende Informationen werden ergänzt.
  • Zusammenhänge werden verständlicher dargestellt.
  • Wenn bei der Überarbeitung eine neue Frage entsteht, kann erneut recherchiert werden.

„Die Gegenprüfung“

  • Anschließend wird der Beitrag noch einmal inhaltlich überprüft.
  • Stimmen die Fakten?
  • Sind die Zusammenhänge verständlich?
  • Sind alle wichtigen Informationen enthalten?
  • Gibt es Aussagen, die noch einmal überprüft werden müssen?
  • Erst wenn diese Prüfung abgeschlossen ist, kann der Beitrag weiterbearbeitet werden.

„Bilder und Grafiken“

  • Bei vielen Beiträgen kommen Bilder und eigene Grafiken hinzu.
  • Auch diese entstehen nicht einfach nebenbei.
  • Eine Grafik benötigt zunächst ein Konzept.
  • Die Informationen müssen stimmen.
  • Die Darstellung muss zum Thema passen.
  • Auch Copyright und die spätere Verwendung müssen berücksichtigt werden.
  • Bei umfangreichen Analysen können Grafiken deshalb ein eigener Arbeitsbereich innerhalb des gesamten Projektes sein.

„Keywords und Longtail-Keywords“

  • Auch die Suchmaschinenoptimierung gehört zur redaktionellen Bearbeitung.
  • Keywords sind wichtige Suchbegriffe, die den Inhalt eines Beitrages beschreiben.
  • Longtail-Keywords sind längere, genauer formulierte Suchbegriffe, die ein bestimmtes Thema genauer beschreiben.
  • Diese Begriffe sind unter anderem für Google, Bing und andere Suchmaschinen relevant.
  • Sie helfen dabei, Inhalte thematisch einzuordnen und auffindbar zu machen.

„Die Auswahl erfolgt deshalb nicht nach dem Motto“

  • Je mehr Keywords, desto besser.
  • Die Begriffe müssen zum tatsächlichen Inhalt des Beitrages passen.
  • Auch für die Leser haben sie einen praktischen Nutzen.
  • Die relevanten Keywords und Longtail-Keywords stehen auf meinen Webseiten auf der rechten Seite.
  • Wer einen dieser Begriffe anklickt, erhält weitere Beiträge und Themen, die mit diesem Begriff in Verbindung stehen.
  • Damit dienen die Begriffe nicht nur der Auffindbarkeit über Suchmaschinen.
  • Sie helfen auch dabei, innerhalb meiner Webseiten weitere passende Inhalte zu finden.

„Die Veröffentlichung“

  • Erst nach der inhaltlichen, redaktionellen und technischen Kontrolle wird ein Beitrag veröffentlicht.
  • Damit endet die Arbeit allerdings nicht automatisch.
  • Ein Beitrag kann später ergänzt oder aktualisiert werden.
  • Neue Informationen können hinzukommen.
  • Eine Nachricht kann sich weiterentwickeln.
  • Bei aktuellen Themen kann eine Aktualisierung sogar notwendig sein, während andere Projekte bereits weiterlaufen.

„Die Arbeit geht weiter“

  • Meine Webseiten sind keine abgeschlossenen Projekte.
  • Während ein Beitrag veröffentlicht wird, kann bereits die nächste Recherche laufen.
  • Während an einer Analyse gearbeitet wird, kann eine neue Nachricht erscheinen.
  • Während ein Beitrag auf X geteilt wird, können dort neue Informationen entdeckt werden.
  • Während im Hintergrund Radio läuft, kann eine neue Idee für ein Musikthema entstehen.
  • Und während ein bestehendes Projekt bearbeitet wird, kann bereits das nächste Projekt vorbereitet werden.
  • Das alles gehört zur redaktionellen Arbeit.

„Die Länge eines Beitrages entscheidet nicht über den Arbeitsaufwand“

  • Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus diesem gesamten Ablauf ist deshalb:
  • Die Länge eines veröffentlichten Textes sagt nichts darüber aus, wie viel Arbeit darin steckt.
  • Eine kurze Nachricht kann eine umfangreiche Recherche benötigen.
  • Eine lange Analyse kann zahlreiche Recherche- und Prüfschritte durchlaufen.
  • Entscheidend sind die Qualität der Informationen, die Sorgfalt der Recherche, die Überprüfung der Fakten und die redaktionelle Aufbereitung.

„Mein Fazit“

  • Ein fertiger Beitrag ist das Ergebnis vieler einzelner Arbeitsschritte.
  • Die Arbeit beginnt mit einer Idee.
  • Sie führt über Themenprüfung, Recherche, Quellenprüfung, Faktenprüfung, Dokumentation, Einordnung, Gliederung, Textkonzeption, Schreiben, Überarbeitung und Gegenprüfung bis zur Veröffentlichung.
  • Dazu kommen je nach Thema Bilder, Grafiken, Copyright, Suchmaschinenoptimierung, Keywords, Longtail-Keywords und die technische Bearbeitung.
  • Und selbst nach der Veröffentlichung kann die Arbeit weitergehen.
  • Neue Informationen können eine Aktualisierung erforderlich machen.
  • Neue Nachrichten können neue Themen entstehen lassen.
  • Neue Projekte können hinzukommen.
  • Deshalb entstehen Beiträge auf meinen Webseiten nicht nach einem starren Zeitplan.
  • Jeder Beitrag erhält die Zeit, die für seine Recherche, seine redaktionelle Bearbeitung und seine Prüfung notwendig ist.
  • Nicht die Geschwindigkeit entscheidet über einen fertigen Beitrag.

„Entscheidend ist das Ergebnis“

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