Der digitale Rentenausweis kommt!

Ich bin strikt dagegen!

  • Ich sitze hier und frage mich wirklich, was sich diese Bundesregierung — besonders die derzeitige Merz-Regierung — wieder ausgedacht hat.
  • Die Meldung, dass ein digitaler Rentenausweis eingeführt werden soll, geistert seit einiger Zeit in den Medien herum und sorgt für ebenso viel Verwirrung wie Ärger.
  • Laut Berichten ist im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung vermerkt, dass alle den Rentenausweis künftig digital und sicher mit sich führen können sollen.

So steht es genau da geschrieben — und viele interpretieren das schon als Zwang für alle Rentner, obwohl es offiziell nur als „können“ formuliert ist.

  • Mein Name ist Jakob Diener, ich bin freiberuflicher Redakteur, Journalist und Rentner.

Schon bei der simplen digitalen Rentenübersicht, die eigentlich nur dazu dienen soll, einen Überblick über die eigenen Rentenansprüche zu bekommen, ging es los mit der verpflichtenden Nutzung von eID und Online-Zahlungsdiensten.

  • Millionen von Rentnerinnen und Rentnern müssen inzwischen ihre elektronische ID nutzen, um überhaupt den vollständigen Zugang zu ihren Rentendaten zu bekommen — das klingt nicht nach Freiheit, sondern nach einem digitalen Zwang.

“Zwang für alle Rentner?”

  • Was ist mit denen ohne Smartphone?

Und hier wird es richtig absurd:

  • Die Regierung schwadroniert davon, alles digital und modern zu machen, aber was ist mit Rentnerinnen und Rentnern ohne Smartphone?
  • Was ist mit denen, die kein Internet nutzen, kein Gerät bedienen können oder schlicht nicht wollen, dass ihr ganzes Leben an technische Schnittstellen gebunden ist?

In Deutschland gibt es immer noch mehrere Millionen Menschen, die offline leben oder nur rudimentär mit digitalen Geräten umgehen.

  • Die Argumentation, dass der digitale Rentenausweis doch nur ein Angebot und keine Verpflichtung sei, ist für mich Augenwischerei.
  • Wer glaubt, dass Behörden darauf verzichten, alte, funktionierende Scheckkarten einfach so weiterzugeben, der hat die Realität längst verlassen.

Für viele Rentner ist das Smartphone kein selbstverständliches Alltagswerkzeug — es ist ein technisches Hindernis, das sie nicht einfach „mal schnell“ überwinden können.

Und dass diese Realität im Bundeskanzleramt offenbar keine Rolle spielt, zeigt nur einmal mehr, wie wenig Empathie diese Regierung für ältere Menschen hat.

“Keine Zwangsdigitalisierung — ich mache da nicht mit!”

  • Ich persönlich habe absolut keine Idee, was diese „Schwachmaten“ von Bundesregierung sich wieder ausgedacht haben, aber eines steht für mich fest:

Ich lasse mich nicht bevormunden, ich lasse mich nicht zu etwas zwingen, und ich werde meinen Rentenausweis nicht digital auf meinem Smartphone bei mir tragen. Punkt.

  • Diese digitale Erfassung unserer Renten Identität mag technisch modern klingen, aber schaut man hinter die Fassaden, dann erkennt man schnell die entmündigende Tendenz — „modernisieren um jeden Preis“, egal welche Altersgruppen oder Lebensrealitäten man damit ausgrenzt.

Und außerdem:

  • Rentnerinnen und Rentner können sich nun wirklich keinen Computer um den Hals binden.
  • Nicht nur sieht das beschissen aus, es ist auch technisch völliger Unsinn — wie sollte so ein Gerät vernünftig mit Strom versorgt werden, geschweige denn sicher und alltagstauglich funktionieren?

“Was die Regierung wirklich will — und was das für uns bedeutet”

  • Was wirklich hinter dieser digitalen Rentenstrategie steckt, wird nirgendwo so klar ausgesprochen wie in der Summe ihrer Maßnahmen:

Die Behörden drängen seit Jahren auf digitale Wege, eID-Zwang, App-Login und Online-Portale.

  • Die „Digitale Rentenübersicht“ war dabei nur ein Einstieg — sie bündelt zwar die Ansprüche aus gesetzlichen, betrieblichen und privaten Vorsorgen an einem Ort, aber der Zugang ist inzwischen so digitalisiert und eng mit eID-Authentifizierung verknüpft, dass er faktisch für viele nur noch online nutzbar ist.

Und jetzt soll der Rentenausweis folgen, womöglich in einer App-basierten Wallet Lösung.

  • Die Bundesregierung spricht davon, man solle den digitalen Ausweis „mit sich führen können.
  • Aber in Wahrheit geht die Tendenz dahin, alte analoge Ausweise abzuschaffen und das digitale Dokument zur einzigen Nachweismöglichkeit zu machen — genau so wie es in manchen Szenarien bereits in anderen digitalen Verwaltungsprozessen der Fall war.

Mein Fazit:

  • Ich lasse mich nicht bevormunden!

Ich bin seit Jahren klar in meiner Haltung:

  • Digitalisierung darf nicht zur Pflicht werden, schon gar nicht für die, die ihr Leben lang gearbeitet, gespart und sich an Regeln gehalten haben.
  • Es ist kein Privileg der politischen Elite oder der technikaffinen Jugendlichen, dass sie auf Smartphones und Apps setzen.
  • Für Millionen Menschen ist das schlicht Alltag, der digitale Zwang aber Ausgrenzung bedeutet.

Deshalb:

  • Nein zu einem Zwang für alle Rentner, Nein zu einer digitalen Pflicht, und ganz klar Nein zu dieser bevormundenden Politik.
  • Ich werde den digitalen Rentenausweis nicht auf meinem Smartphone bei mir tragen.

Und ich werde weiterhin klar sagen, was ich von dieser Art Politik halte — unbequeme Wahrheiten müssen ausgesprochen werden, gerade wenn es um die Lebensrealitäten der Menschen geht.

Click to rate this post!
[Total: 0 Average: 0]

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

The maximum upload file size: 512 MB. You can upload: image, audio, video, document, spreadsheet, interactive, text, archive, code, other. Links to YouTube, Facebook, Twitter and other services inserted in the comment text will be automatically embedded. Drop file here

Related Post